Los ging es am Montag vom Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm um 8:15 Uhr. Wir waren schon alle mächtig aufgeregt und wollten endlich in unseren Bus einsteigen. Wir hatten für uns im oberen Teil des Busses einen extra abgegrenzten Bereich, wo wir die nächsten 10 Stunden saßen. Der erste Tag war somit schon allein durch die Busfahrt fast gefüllt.

Wir kamen am frühen Abend an und bekamen auch gleich noch unser Abendessen. Es folgte eine Zimmerbesichtigung, die mit gemischten Gefühlen verlief, hierzu sei nichts weiter erwähnt. Die Altstadt Münchens, die wir noch anschließend bei einem gemütlichen Spaziergang erkundeten, war wahrhaftig wunderschön.

Der nächste Tag gestaltete sich durch den Besuch des Deutschen Museums, das wir geschlagene fünf Stunden besichtigten…
Von einer alten V2 über das Schiff „Kaiser Wilhelm II“ bis hin zu Experimenten mit flüssigem Stickstoff, hatten wir das volle Programm. Uns taten dann auch am Ende die Füße ordentlich weh und wir konnten es kaum fassen, dass wir jetzt auch noch zum Englischen Garten laufen mussten. Dort angekommen setzten wir uns in den Biergarten am Chinesischen Turm und machten unseren Lunch. Die Maß Bier durfte natürlich nicht fehlen. Auf der Rückfahrt zum Hostel, nun mit der Münchener Straßenbahn, fielen dem ein oder anderen die Augen zu. Das Abendessen war dann allerdings doch sehr lecker und wir hatten noch einen gemütlichen Spiele-Abend auf der Dachterrasse.

Der zweite Tag unseres Münchenaufenthaltes war ein sehr interessanter und auch sehr anstrengender Tag. Als erster Punkt unseres Tagesprogramms kam das ICE-Werk an die Reihe. Wir hatten eine tolle Führung mit einer tollen Führerin, die keine Frage scheute und so die ein oder andere über sich ergehen lassen musste. Uns wurden interessante Einblicke in den Bau eines ICEs geliefert und man war am Ende der Führung sogar in der Lage einzelne ICE-Typen voneinander zu unterscheiden.

Ohne viel Federlesen und mit einem etwas längeren Aufenthalt auf einem Münchener S-Bahnhof, ging es weiter zu Flugwerft nach Oberschleißheim. Vorher allerdings noch mal in den Biergarten und schön lecker Mittagessen 😉 . Wir stopften uns die Bäuche voll und es ging weiter. Die Flugwerft war wirklich unglaublich. Man konnte Nachbildungen uralter Prototypen einzelner Flugmaschinen stehen sehen und im nächsten Raum Bekanntschaft mit dem Eurofighter Typhoon oder einer MIG-22 machen. In diesen riesigen Hallen war alles dabei, was das Fliegerherz begehrte. Den Spätnachmittag verbrachten wir im Olympiapark. Ein Besuch des Freiluftkinos am Olympiasee ließ den Tag sehr spät enden.

Der letzte Tag sollte sich als einer der interessantesten herausstellen. Der letzte Programmpunkt war erreicht worden: Die BMW Welt und das BMW Museum. Früh morgens konnte Frau Burmester noch einen Platz in einer Werksführung für uns reservieren, allerdings erst um 15:45 Uhr.Wir durchwanderten also das BMW Museum , bestaunten die wunderschönen altes Autos und die schnittigen modernen Wagen, ließen uns von alten Werbespots amüsieren und begrüßten den BMW von 007. Die Zeit verstrich so langsam und wir konnten schon bald nicht mehr laufen. Die Gruppe teilte sich auf und wir verabredeten uns pünktlich vor der BMW Welt. Einige nahmen ein Sonnenbad im Olympiapark, die anderen waren shoppen im Olympia Center oder schauten sich einfach nur die Gegend an.

Nachmittags war dann die Werksführung durch die BMW Werke. Das war wahnsinnig aufregend, besonders der Prozess des Lackierens der Karosserien. Wir schauten also dabei zu, wie so ein BMW zusammengebaut wird und staunten nicht schlecht. Allerdings hat auch der schönste Tag ein Ende. So waren wir zum Abendessen wieder im Hostel und spielten, bis es nicht mehr möglich war, Skip-Bo auf dem Dachgarten. Das Zimmer mit der Nummer 115 verabredete sich dann noch auf ein Mario Kart Rennen.

Am letzten Tag mussten wir um kurz nach neun auch schon unsere nette Bleibe verlassen und unsere Koffer in einen Raum einschließen. Bis zur Heimfahrt war es allerdings noch ein bisschen hin. Und so durchschlenderten wir je tzt bei Tageslicht die Altstadt, genossen ein herrliches Glockenspiel im Münchener Rathaus und besichtigten den Dom, sowie den Viktualienmarkt.

Um 12:00 Uhr trafen wir uns wieder alle zusammen und marschierten Richtung Hostel, wo unsere Koffer ja noch auf uns warteten. Um 13:45 Uhr Ortszeit fuhren wir dann wieder nordwärts und verabschiedeten uns von der tollen Stadt München.

Franek Lübbe




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