Am Dienstag den 24. Juni 2008 unternahmen die vier NUT-Kurse der 10. Klassen mit Herrn Remmler und Herrn von Ende passend zu unserem aktuellen NUT-Thema „Astronomie“ einen Ausflug zur größten Sonnenuhr Europas auf dem Kalenderplatz im Britzer Garten.

Wir trafen uns nach der zweiten Stunde vor der Schule und machten uns in zwei Gruppen auf den Weg. Im Britzer Garten angekommen hieß es jetzt erst einmal einen Fußmarsch zum Kalenderplatz zurückzulegen. Nachdem wir einigen Rasensprengern ausgewichen sind und den Kalenderplatz erreicht haben, haben wir uns zuerst von der Aussichtsplattform über dem Restaurant die Sonnenuhr von oben angeschaut.

Dabei hat uns Herr Remmler den Aufbau der Sonnenuhr erklärt und erzählt, dass der Schattenstab (Polos) genau in Richtung Polarstern ausgerichtet ist. Dann haben wir uns das Zifferblatt und die Messingscheiben mit den Planeten, die die Ausmaße unseres Sonnensystems und der Planeten veranschaulichen sollen, angesehen und bekamen von Herrn Remmler erklärt, wie man Datum und Uhrzeit auf der um fünf Minuten genauen Sonnenuhr abliest.

Die fünf Minuten Ungenauigkeit sind Erdumlaufbahn-bedingt und kommen daher, dass die Sonne über ein Jahr hinweg in Betrachtung einer bestimmten Uhrzeit eines Tages nicht immer genau in derselben Position steht, sondern eine Art „Acht“ bildet. Dieses Phänomen wird als Analemma bezeichnet und kann zumindest an der Mittagslinie (Meridian, auf der Sonnenuhr 12:00 Uhr) durch in den Boden eingelassene Nägel, die diese „Acht“ bilden, korrigiert werden.

Pünktlich nach Beendigung der Erklärung, kam die zweite Gruppe mit Herrn von Ende und wurde ebenfalls durch Herrn Remmler in die Funktion der Sonnenuhr eingewiesen. Die erste Gruppe konnte sich inzwischen noch ein bisschen die Anlage anschauen oder sich schon auf den Weg zurück in die Schule machen.

Als Fazit kann man sagen, dass es sich hier um eine von Herrn Remmler sehr interessant gestaltete Exkursion handelte, durch die wir in die Grundkenntnisse einer Sonnenuhr eingeführt wurden und wie Herr Remmler sagt, durch die wir unsere Familie, Bekannten und Freunde beim nächsten Besuch im Britzer Garten beeindrucken können.

Timo Lehmann (NUT-Kurs 10. Klasse)




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