Skifahrt vom 15. bis zum 23. Januar 2009

Wie in jedem Jahr ging es auch in diesem Jahr wieder einmal auf Skifahrt. Zusammen mit dem 9. Jahrgang fuhr das 2. Semester nach Südtirol ins hochgelegene Lüsen / bei Brixen (Norditalien).

Nach 15 langen Stunden erreichten wir am 16.1.09 endlich um 9.00 Uhr unser Ziel. Anstatt jedoch duschen gehen zu können, wanderten wir in die Stadt, um uns mit Proviant für die nächsten Tage einzudecken, da wir auf 1300 m Höhe in einem einsam gelegenen Gasthof wohnten. An sich eine gute Idee, der Haken jedoch war, dass wir ca. 3 km bergauf laufen mussten, um wieder in unsere Pension zu kommen. Da die Lehrer sehen wollten, wie die Jungs die Bierkästen, die sie gekauft hatten, hochschleppten, gab es auch kein Erbarmen von ihnen. Ein Einheimischer hatte allerdings Mitleid mit ihnen und fuhr sie mitsamt den drei Kästen hoch. Tja, so war das Bier schneller oben als der Rest von uns.

Am nächsten Tag fuhren wir zum ersten Mal ins das Skigebiet Plose. Die Busfahrt dorthin war immer eine kleine Zitterpartie. Nicht nur, dass die Abhänge zu beiden Seiten bedrohlich wirkten, sondern es mussten auch Helme und Hosen oft darunter leiden, dass die Serpentinstrecke manche Mägen umdrehte. Auch unsere Füße litten in diesen Tagen. Über Blasen von den Skischuhen bis hin zu blauen Flecken war alles dabei.

Auf den Pisten übten wir Techniken, die uns Frau Meyer, Frau Schimanski und Herr Middeler beibrachten, und einige lernten für den anstehenden schriftlichen Test.

Jedoch kam auch der Spaß nicht zu kurz. Wir feierten den 19. Geburtstag einer Mitschülerin, den Geburtstag von Herrn Müller-Heckelmann und blamierten uns bei einem Spieleabend. Dieser Abend stärkte unsere Lachmuskeln und ließ uns einige Mitschüler besser kennen lernen. An den anderen Abenden beschäftigten wir uns mit Pokern und Tabu spielen.

Genauso wie das Wetter war auch das Essen etwas durchwachsen und nicht immer wirklich abwechslungsreich. An einem Tag hatten wir mittags die Auswahl zwischen Nudeln mit Tomatensoße und Nudeln mit Bolognesesoße. Aber hey, wir waren doch auch schließlich in Italien.

Am Mittwoch und Donnerstag legten wir dann unsere Prüfungen ab, fuhren einen Slalom und begannen uns auch schon langsam wieder mit dem Gedanken zu beschäftigen, dass auch eine lustige Skifahrt einmal zu Ende gehen muss.

Am Donnerstagabend packten wir dann unsere Koffer und räumten wieder unsere Zimmer auf. Dann wurden noch schnell die letzten Fotos gemacht, die Lehrer gaben ihr Fazit über die Fahrt ab und am nächsten Morgen saßen wir wieder alle versammelt im Bus und freuten uns auf zu Hause.

Denise Wuschig