Neben der Gestaltung einer Präsentation gibt es auch noch andere Möglichkeiten, eine Präsentation abseits der Projektionsfläche interessanter zu machen. Eine Variante wäre es, Anschauungsbeispiele mitzubringen. Nichts verdeutlicht das Gesagte mehr, als ein Objekt, das man durch die Reihen gehen lässt und das sich jeder anschauen und vielleicht auch anfassen kann. Bei einer Präsentation über unterschiedliche Baumarten könnte man verschiedene Blätter herumgehen lassen, zum Thema „70er Jahre“ vielleicht alte Fotos von den Eltern und Großeltern.

Aufpassen muss man dabei, dass sich das Herumzeigen nicht zu lange hinzieht und damit den Fluss der Präsentation stört. Oft bietet sich eine Möglichkeit am Ende, um das Erzählte so noch zu vertiefen. Alternativ dazu kann man auch etwas vorbereiten, was man einfach hochhält, um Beispiele zu zeigen. Der Vorteil daran ist, dass man den Zeitaufwand dann selbst bestimmen kann.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich selbst ein wenig „anzupassen“. So kann man sich zum Beispiel bei einer Präsentation über eine Persönlichkeit, die Mitte des letzten Jahrhunderts gelebt hat, Anziehsachen besorgen, die zum Thema passen.

Man kann aber auch Ausstattungsobjekte wie zum Beispiel einen alten Fotoapparat (Thema Fotograf/Fotografien) oder eine Malpalette mit Pinseln (Thema Maler/Malerei) nutzen. Solche Kleinigkeiten runden das Gesamtbild ab und zeigen, dass man sich viele Gedanken gemacht hat, wie man das Thema auf möglichst vielen Ebenen darstellen kann.


© Texte by Claudio Bechinie @ Leonardo da Vinci Gymnasium Berlin
© Bilder by L. Seyferth @ Leonardo da Vinci Gymnasium Berlin