Am Freitag, 23. März 2012, feierten wir an der Leonardo-da-Vinci-Schule den ersten INTERNATIONAL DAY.

Die Idee zu diesem Tag entstand in einem Gespräch mit Herma Gjinko, unserer US-amerikanischen Fremdsprachenassistentin, und Alejandra Giraldo, unserer Gastschülerin aus Kolumbien.
Betont und gefeiert werden sollte, dass wir eine multikulturelle Schule sind, an der Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Herkunft miteinander lernen und arbeiten, aber auch voneinander lernen können.


 Vorbereitungen:


In diesem Sinne wurden im Rahmen eines International Marketplace viele der an unserer Schule vertretenen Herkunftsländer unserer Schülerinnen und Schüler an insgesamt 30 individuell und wunderschön gestalteten „Marktständen“ präsentiert, an denen man landestypische Speisen probieren, ein Wort, einen Satz oder sogar ein Lied in der Landessprache erlernen, sich in der Kunst des Origami versuchen, farbenfrohe Trachten bestaunen, sich typische Tattoos, zum Beispiel der Maori, aufmalen lassen, viele Fotos und Videos ansehen, Vorträgen lauschen, Gespräche führen, an einem Quiz teilnehmen und noch vieles andere mehr machen konnte.

Zudem hatte jede Klasse ein Bild gemalt oder gezeichnet, welches die Idee des International Day in Form eines Logos darstellte. Aus den einzelnen Bildern wurde dann von Schülerinnen und Schülern ein Mosaik gestaltet, das im Foyer unserer Schule bestaunt werden konnte. Das Zentrum des Mosaiks bildete die Zeichnung einer Schülerin des zweiten Semesters, da ihre Zeichnung als Logo für den International Day 2012 verwendet wurde. Unsere „Prozentgruppe“ hatte, nach einer Umfrage in sämtlichen Lerngruppen, an mehreren Nachmittagen ausgerechnet, zu wie viel Prozent einzelne Nationen in den jeweiligen Jahrgängen und auch insgesamt an unserer Schule vertreten sind, und auf Plakaten dargestellt, die ebenfalls im Foyer aushingen und mit großem Interesse studiert wurden. Und das Ergebnis? – Wir sind eine multikulturelle Schule mit Schülerinnen und Schülern, die ihre Wurzeln in 50 (!!!) verschiedenen Ländern haben.

Dieses Ergebnis wurde von drei Schülerinnen und einem Schüler aus dem 10. Jahrgang an vielen Nachmittagen in mühevoller Kleinarbeit auch bildlich dargestellt, und zwar in Form einer Weltkarte mit dem Titel „Unsere Wurzeln“, auf der die Herkunftsländer unserer Schülerschaft farbig unterlegt waren. Das Ergebnis dieser Arbeit war so beeindruckend, dass Schülerinnen und Schüler anderer Klassen die Initiative ergriffen und die Weltkarte mit Folie abdeckten, um sie zu schützen und zu erhalten.


Unsere Wurzeln:


Außerdem waren von Schülerinnen und Schülern einer weiteren Klasse aus dem 10. Jahrgang farbenfrohe und in englischer Sprache verfasste Recipes, also (Koch)Rezepte, für ein glückliches und friedvolles Zusammenleben verschiedener Nationen gestaltet worden, die ebenfalls viel Beachtung fanden. Im Foyer gab es, dank der wunderbaren – weil geduldigen, flexiblen und kompetenten -Schülerinnen und Schüler der Technik-AG eine kleine Bühne, die zur musikalischen Darbietung vor allem von einer Schülerin des 8. Jahrgangs genutzt wurde, die anrührende Melodien in türkischer Sprache sang.

Da der 23. März ein wunderbar sonniger Tag war, versammelten sich die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule zu Beginn der Veranstaltung auf dem Schulhof, wo auf einer Bühne, die wiederum unsere Technik-AG aufgebaut hatte, drei Reden gehalten wurden, von unserem Schulleiter, Herrn Frank, der Fachbereichsleiterin für Moderne Fremdsprachen, Frau Opitz, und unserer Fremdsprachenassistentin, Herma Gjinko, die ihre Rede nicht nur auf Englisch gehalten hat, sondern auch schon auf Deutsch halten konnte.


Das Hoffest:

Singen

Reden

Feiern


Auf Wunsch einer 7. Klasse sangen im Anschluss daran alle den Song We are the world, was für viele ein „Gänsehaut-Erlebnis“ war. Unterstützt wurden wir von zwei Solostimmen unserer Schule.

Danach konnten die Marktstände besucht werden, die einen riesengroßen Anklang bei allen fanden. Parallel dazu wurde auf dem Schulhof „Weltmusik“ gespielt und Schüler und Lehrer tanzten stundenlang zusammen in strahlendem Sonnenschein.


Der internationale Markt:


Und zu guter Letzt verabschiedeten wir an diesem schönen Tag unseren Abiturjahrgang mit diesem Fest, denn der 23. März 2012 war der letzte Schultag des vierten Semesters. Und so, wie sich alles um diesen Tag wunderbar fügte, war auch das Motto dieses letzten Tages der Mottowoche des 4. Semesters ohne vorherige Absprache passend gewählt: Fußball-Europameisterschaft.

Dörte Opitz