Die Aufgaben der Pädagogischen Koordinatorin

Was sind die Aufgaben der Pädagogischen Koordinatorin? Das fragen sich häufig Besucher unserer Schule, wenn sie auf der Bank vor meinem Büro z. B. auf einen Termin beim Schulleiter warten. Meine Aufgaben sollen nun hier erläutert werden.

Wie der Name schon sagt, koordiniere und organisiere ich sehr viel.

Kurz vor Ende des ersten Halbjahres der 10. Klasse beginnt meine Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Es geht um den wichtigen Übergang in die Gymnasiale Oberstufe, deren prinzipiellen Aufbau ich erläutere. Welche und wie viele Fächer müssen belegt werden? In welchen Fächern werden Prüfungen abgelegt? Wie ergibt sich aus den erreichten Punkten später der Abiturschnitt? Wann wird man zum Abitur zugelassen? Wie sieht eine flexible Kurswahl aus, um in der Kursphase Prüfungsfächer notfalls noch umwählen zu können? Diese und noch einige andere Informationen müssen die Schülerinnen und Schüler dann in eine erste Kurswahl umsetzen. In Einzelgesprächen berate ich bis zu den Osterferien anschließend jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler, ob die Wahl korrekt bzw. sinnvoll ist oder nicht. Ist die Wahl ausgewertet, entscheide ich in Zusammenarbeit mit dem Schulleiter und der stellvertretenden Schulleiterin, welche Kurse eingerichtet werden können.

Die Eltern der Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse werden in der Regel im Februar über die Gymnasiale Oberstufe auf einem Elternabend informiert, damit sie ihre Kinder bei der Wahl der Kurse unterstützen können.

Spätestens in den Sommerferien werden die Schülerinnen und Schüler in die Kurse eingeteilt, so dass sie zu Beginn des Schuljahres ihren Stundenplan erhalten können.

Während der Kursphase bin ich vor allem Berater und Begleiter der Schülerinnen und Schüler. Hier kommt jetzt auch immer mehr der pädagogische Teil meiner Arbeit zum Tragen. Ich sehe mir zum Ende jeden Halbjahres alle Zensuren an, um gegebenenfalls gefährdete Schülerinnen und Schüler zu warnen und zu beraten bzw. Auswege zu finden.

Wichtig sind auch meine Hinweise zur Präsentationsprüfung, mit denen ich im 2. Semester beginne. Sie werden im 3. Semester fortgesetzt, in dem dann auch die Durchführung der Themenwahl von der ersten Themenfindung bis zur Genehmigung des Themas stattfindet. Im 4. Semester beginnt der Endspurt unserer Abiturientinnen und Abiturienten. Er wird spätestens ab Februar durch einen Count-Down begleitet, in dem jeder Tag bis zur Abiturverleihung bedacht wird. Zum Ende des 4. Semesters erfolgen die Zulassung zum Abitur und die Berechnung der Gesamtqualifikation der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Dann beginnt die heißeste Phase des Abiturs, der Prüfungszeitraum. Hier heißt es, Papier für die schriftlichen Arbeiten abzuzählen, Protokollformulare vorzubereiten, Prüfungspläne für das mündliche Abitur und für die Präsentationsprüfung zu erstellen, Prüfungsräume vorzubereiten und vieles mehr. Fast zum Ende werden die Punkte addiert und die Ergebnisse verkündet sowie gegebenenfalls Rettungsprüfungen organisiert. Den krönenden Abschluss eines Schuljahres bildet dann die Verleihung der Abiturzeugnisse, bei der ich in der Regel mit einer kurzen Bilanz zum Programm beitrage.

Dies ist aber bei weitem nicht alles, was es für mich zu tun gibt. Einiges sei hier noch genannt: Aufstellen der Klausurpläne, Organisation der Nachschreibetermine, Führen des Terminplans der Schule, wöchentliche Aushänge der Termine des Kollegiums und der der Oberstufenschüler, Erstellen aller Semesterzeugnisse der Gymnasialen Oberstufe.

Es sind zwar viele Aufgaben zu bewältigen, aber dafür übe ich eine sehr interessante Tätigkeit aus.

Anke Burmester


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