Physik wird häufig von Schülerinnen und Schülern als „sehr schwer“ empfunden. Auch viele Eltern haben dieses Fach aus ihrer eigenen Schulzeit so in Erinnerung. Damit es unseren Schülerinnen und Schülern besser ergeht, haben wir für den Physikunterricht in Klasse 7 ein neues Konzept entwickelt.

Wir beginnen mit „Leos Grundpraktikum“. Hier behandeln wir die physikalischen Größen Länge, Fläche, Volumen, Zeit, Masse und Temperatur mit ihren Formelzeichen, Einheiten und den zugehörigen Messgeräten und Messverfahren. Dabei führen unsere Schülerinnen und Schüler häufig eigene Messungen durch. So sollen die Grundlagen physikalischen Messens gelegt werden. Die wesentlichen Abkürzungen werden in einer eigenen Formelsammlung zusammengestellt. Nach dem Beschäftigen mit einer Größe wird das Wissen durch einen kleinen Test abgeprüft und erfolgreiche Schülerinnen und Schüler erhalten wie an einer Uni ein Testat. Schlechte Noten gibt es hierbei nicht. Wer das Testat im ersten Anlauf nicht erhält, bekommt noch eine zweite und, falls es nötig ist, eine dritte Chance. Am Ende wird die erfolgreiche Teilnahme an Leos Grundpraktikum durch eine Urkunde bescheinigt. Wir erhoffen uns durch dieses Praktikum, dass diese erlernten Grundlagen im dann folgenden Unterricht genutzt werden können. Damit sie nicht vergessen werden, sollen sie in Abständen immer wieder geübt werden.

An das Grundpraktikum schließen sich die Themen Wärmelehre, Dichte und Magnetismus an. Auch hierbei soll so viel wie möglich selbst experimentiert werden.

Außerdem lernen unsere Schülerinnen und Schüler während des ganzen Schuljahres Schritt für Schritt das Erstellen einer grafischen Darstellung und das Anfertigen eines Protokolls.

A. Burmester