Abschied in den Ruhestand – nach über 30 Jahren am Leonardo-da-Vinci-Gymnasium löst dieses Ereignis durchaus zwiespältige Gefühle in mir aus, denn es waren reiche Jahre, in denen ich auch selbst viel gelernt und erfahren habe. Die Arbeit hat mir viel bedeutet und ich habe gerne gearbeitet, wenn auch die Korrekturen nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung zählten. Besonders in der Zeit meiner Tätigkeit als stellvertretende Schulleiterin habe ich sehr viel Wertschätzung erfahren und die Zusammenarbeit im Schulleitungsteam und mit den Kolleginnen und Kollegen, aber auch mit den Schülerinnen und Schülern und den Eltern war sehr angenehm. Dafür möchte ich auch an dieser Stelle herzlich danken.

Dass der Druck weg ist, ist schön, doch der Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen und der Schülerschaft fehlt. Ich mochte immer gerne den Trubel um mich herum, den vermisse ich jetzt. Mal sehen, was als Ersatz dienen kann. Demnächst reise ich nach Afrika – noch mit Schülern und Kolleginnen. So ganz kann ich also noch nicht loslassen.

Ich wünsche dem Leonardo-da-Vinci-Gymnasium alles Gute, insbesondere meiner Nachfolgerin, Frau Tamme, und hoffe, dass der Neubau noch einmal einen ganz besonderen Schub geben wird. Für mich war unsere Schule immer eine ganz besondere. Allen kann man es nie rechtmachen, deshalb sollten alle an den bisherigen Grundsätzen festhalten und sich nicht kurzlebigen Trends beugen. Leistung lohnt sich.

Doris Mischon-Vosselmann, 27.9.2014


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