Unsere Schule hat das Privileg, jedes Jahr zwei Schüler, die sich in irgendeiner Form hervorgetan haben, für den Buchpreis des Harvard Alumni Clubs in Berlin zu nominieren. In diesem Jahr haben Frau Gagel und Frau Brattig Patrick Fabisch und mich ausgewählt; somit wurde uns von Frau Gagel der Preis „The Harvard Book“ verliehen. Außerdem gehörte zu dem Preis eine Einladung zu der Stanford-Harvard-Dinner-Serie. Bei diesen Events wird bei einem Essen ein Vortrag zu einer bestimmten Leitfrage gehalten, welche dann später noch mit dem Publikum diskutiert wird.

Wir wurden am Donnerstag, den 18. Februar 2016 ins Cafe Einstein eingeladen, wo Charlotte E. Fonrobert von der Stanford Universität zu der Leitfrage, ob Muslime die neue Minderheit in Deutschland darstellen, einen Vortrag hielt. Hierbei wurden vielfach Referenzen zu dem Judentum gezogen, welches die letzten Jahrhunderte lang die größte Minderheit in Deutschland darstellten.

Der Vortrag zog vor allem Vergleiche zwischen den beiden Religionen was die Anforderungen an das Essen angeht, wie zum Beispiel die Schlachtweise im Islam. Die nachfolgende Diskussionsrunde war allerdings der Aktualität zu Folge der Flüchtlingsproblematik gewidmet, sodass für meinen Geschmack die eigentliche Leitfrage ein wenig in den Hintergrund trat. Selbstverständlich wurde sowohl der Vortrag als auch die Diskussionsrunde in Englisch abgehalten.

Insgesamt war es eine sehr schöne Veranstaltung, die wir beide nur weiter empfehlen können. Wir bekamen nach dem Vortrag auch Zeit, mit Dr. Barbara v. Bechtolsheim von der Stanford Univerity und Dr. Tobias Pusch von dem Harvard Universitiy Alumni Club zu reden und Kontakte zu knüpfen.

Zum Schluss möchten wir uns beide bedanken bei Frau Gagel und Frau Brattig für die Nominierung und natürlich bei Martin Bell für die Einladung.

Jonathan Palm