Gemeinsamer Ausflug nach Palavas-les-Flots mit unseren französischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern

Der Austausch zu unserer Partnerschule in Montpellier (Südfrankreich) war vom 08. April 2016 bis zum 15. April 2016. Am Freitag ging es los, wir fuhren morgens mit dem Bus von unserer Schule los. Gegen 16:00 Uhr erreichten wir den Flughafen in Frankfurt-Hahn.  Von dort aus flogen wir um 20:00 Uhr weiter zum Flughafen in Montpellier. Als wir um 21:45 Uhr schließlich landeten, warteten bereits alle Gastfamilien auf uns. Mit dem Auto sind wir dann zu ihnen nach Hause gefahren.

Am nächsten Morgen gab es zum Frühstück ein leckeres Croissant, zwar bekam ich keinen Teller dazu, aber ich gewöhnte mich schnell daran und passte mich den Umständen an.  Das Croissant dippte meine Gastfamilie immer in Ihren Kaffee. Nach dem Frühstück haben wir Karten gespielt.  Ich verstand erstaunlicherweise mehr, als ich dachte. Später sind mein Austauschpartner und ich in die Stadt shoppen gegangen, dort trafen wir auch andere aus unserer Schule mit Ihren Austauschpartnern.

Am Sonntag sind mein Austauschpartner und ich mit einem anderen “Austauschpaar“  in einer Halle Schlittschuhlaufen gegangen. Danach sind wir zum Strand gefahren und waren dort bis zum Abend. Zum Abendbrot sind wir essen gegangen. Da ich nicht so ganz wusste, was ich essen sollte, haben sie einfach für mich mitbestellt. Sie haben sich für  „steak tartare“ entschieden. Mir persönlich hat es nicht so gut geschmeckt, aber die Familie hat nur gelacht und gemeint, dass es auch etwas Außergewöhnliches sei und es nicht jedem schmeckt.

Am Montag war unser erster kleiner Schultag.  Wir hatten drei Stunden Unterricht. Danach sind wir mit unserer deutschen Gruppe in die Innenstadt von Montpellier gefahren und haben dort eine Tour mit einem Stadtführer gemacht. Montpellier ist eine sehr schöne Stadt. Die kleinen Gassen erinnerten mich ein wenig an Venedig.

Am Dienstag  haben wir Nîmes besichtigt. Die Zugfahrt dauerte eine Stunde.  Als erstes ging es in das Amphitheater, wo wir auch eine kleine Führung bekamen. Danach besichtigten wir die Stadt. Dort bekamen wir zwei Stunden Freizeit und durften uns in 3er Gruppen selbst nochmal ein bisschen umgucken.

Am Mittwoch waren wir im Aquarium, wo wir uns für 2 Std. aufhielten. Danach sind wir in die Stadt shoppen gefahren.  Am Abend gab es bei meiner Gastfamilie Froschschenkel und Schnecken als Vorspeise. Die Froschschenkel haben, wie ich fand, nach Hühnchen geschmeckt. Aber vor allem auch nach Knoblauchsoße, weil diese, über die Froschschenkel gegossen wurde. Bei den Schnecken kostete es mich ganz schöne Überwindung sie zu probieren.  Allein schon der Anblick ließ mich abschrecken. Jedoch finde ich, dass man alles probieren sollte, wenn man in einer anderen Kultur ist. Man hat nicht jeden Tag die Chance, Schnecken zu kosten. Nach 10 minütigem Überlegen, aß ich sie dann schließlich doch. Zum Glück war auch über der Schnecke Knoblauchsoße und so schmeckte ich eigentlich nur den Knoblauch heraus. Jedoch war die Konsistenz und der Gedanke, gerade auf einer Schnecke zu kauen, ziemlich eklig.

Den letzten Tag einer unfassbaren tollen Reise verbrachten wir gemeinsam mit den Franzosen am Strand von Montpellier. Vor dem Strandbesuch besichtigten wir ein Kunstmuseum und fuhren mit dem Fahrstuhl auf den Leuchtturm hoch. Von dort aus hatten wir eine wunderschöne Sicht über Montpellier und das Meer. Unten wieder angekommen,  gingen wir zum Rathaus, in dem uns der Bürgermeister persönlich empfing. Danach lagen wir am Strand und genossen die Sonne. Ab und zu spielten wir ein paar Spiele oder gingen mit den Füßen ins Meer.

Und somit neigte sich der Austausch dem Ende zu. Am letzten Abend spielten meine Gastfamilie und ich noch einmal Karten und gingen Essen.

Am Freitagmorgen fuhren wir mit dem Bus wieder zum Flughafen in Montpellier zurück, um von dort aus mit dem Flugzeug nach Berlin zu fliegen.

Die Woche war eine interessante und schöne Erfahrung für mich. Es stellte sich heraus, dass ich viel mehr Französisch verstehen kann, als ich es gedacht hätte. Ich kam mit meiner Familie super zurecht und wir verstanden und echt gut. Der Austausch war ein sehr schönes Erlebnis, welches ich nicht so schnell  vergessen werde. Die Teilnahme an einem Austausch kann ich nur empfehlen, denn dort sammelt man tolle Erfahrungen für sein Leben.

Stefanie Strube


Hier noch einige Fotos unserer Reise:

Unsere Partnerschule, das Lycée Jules Guesde

Unsere Partnerschule, das Lycée Jules Guesde

Unsere Partnerschule, das Lycée Jules Guesde

Unsere Partnerschule, das Lycée Jules Guesde

Unsere Partnerschule, das Lycée Jules Guesde


Der nächste Austausch 2017 steht bereits fest! Vom 23. Februar bis zum 3. März besuchen uns die französischen Schülerinnen und Schüler und vom 16. bis zum 24. März fahren wir wieder nach Montpellier. 

M. Chauvin