Es ist 8 Uhr morgens. Wir (Schülerinnen und Schüler aus zwei Mathe-Leistungskursen, dem Physik-Leistungskurs, Frau Burmester und Herr Remmler) sitzen im Bus auf dem Weg nach München mit voller Vorfreude, was uns in der Woche erwarten wird. Um 15.30 Uhr steigen wir aus dem Bus, und machen uns auf zum Hostel, beziehen kurz darauf die Zimmer und lassen den Abend nach dem Essen ausklingen.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf zu BMW, wo wir zu aller erst die aktuellsten Modelle von BMW betrachten konnten. Gekoppelt an die BMW-Welt war auch ein BMW- Museum, welches mit Begeisterung von allen aufgesucht wurde. Im Nachgang hatten wir noch eine Werksführung über 2 Stunden, bei welcher man einen guten Einblick bekommen hat, was alles zum Bau eines Autos dazu gehört. Nach dem langen Aufenthalt bei BMW waren alle ein wenig erschöpft, was uns jedoch nicht davon abhielt, nach dem Abendessen mit einigen Leuten in den Biergarten zu gehen, um einmal erlebt zu haben, wie es in einem bayrischen Biergarten ist.

Am Mittwoch freuten sich vor allem die Physiker auf den Programmpunkt „Fusionsrektor“ in Garching. Doch zuerst ging es bei traumhaftem Wetter in den Englischen Garten, wo wir Surfer im Eisbach bestaunen konnten. Doch konnten wir nicht lange zuschauen, denn wir waren zu einer Führung beim Fusionsreaktor in Garching angemeldet, welche, wie sich herausstellte, höchst interessant war. Uns wurde erläutert, wozu man Kernfusion betreibt und wie sie funktioniert. Aufgrund gezielter Fragen wurde die Führung noch informativer. Nach dem Besuch in der TU in Garching hatten wir den Rest des Tages Freizeit, welche einige nutzten, um Sport zu treiben und die anderen, um noch ein paar Besorgungen zu machen. Die Gruppe, welche sich für das Bummeln durch München entschieden hatte, besuchte auch den Viktualienmarkt und das Glockenspiel um 17 Uhr am Rathaus. Den Abend verbrachten wir mit Spielen auf der Dachterrasse des Hostels.

Am Donnerstag hieß es früh aufstehen für alle, denn es ging zu einem ICE-Werk, das nur wenige Minuten vom Hostel entfernt war. Wir wurden vom ehemaligen Werksleiter durch das Werk geführt und wurden informiert, welche ICEs es gibt und welche Besonderheiten sie haben. Im ICE-Werk in München sind vor allem der ICE 3 und der ICE-T vertreten. Nach dem Rundgang ging es in den Führerstand eines ICE 3, wo uns gezeigt wurde, wie der Zug gefahren wird, funktioniert und worauf es beim Fahren eines Zuges ankommt. Nach der spannenden Führung ging es zurück in das Hostel, um unsere Taschen zu holen, denn diese durfte man nicht mit in das ICE-Werk nehmen. Wir machten uns auf in das Deutsche Museum, in welchem viele Themenbereiche abgedeckt werden. Es gab dort zwei kleinere Shows zu den Themen: „Flüssigstickstoff“ und „Hochspannung“. Das Museum schloss um 17 Uhr, doch die Faszination ging im Museumsladen weiter. Am Abend mussten wir leider einen Fahrtteilnehmer verabschieden, da er am nächsten Tag seine Firmung feierte. Den Abend verbrachten die einen mit neuen Freunden oder damit, im Zimmer zu sein.

Am letzten Tag der Fahrt hieß es für uns frühstücken bereits um 7 Uhr. Keiner war sonderlich begeistert von dieser Uhrzeit, doch es musste sein. Nach dem Frühstück gingen alle auf ihr Zimmer und packten ihre Taschen und machten sich bereit, die Rückreise anzutreten. Um 9.50 Uhr fuhr der Bus am Münchner ZOB los und wir sollten um 17 Uhr in Berlin am ZOB ankommen.

Es war eine sehr schöne Fahrt mit gutem Wetter und gutem Programm, netten Mitschülern und netten Lehrern, welche das alles möglich gemacht haben. Ich würde nicht nein sagen, wenn ich gefragt werden würde, mit denselben Leuten noch eine Fahrt zu machen.

Lucas Bemfert