An dieser Stelle wollen wir eine wunderbare Reise vorstellen, die für Mitte Mai organisiert wurde. Die Reise richtete sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Kurse Kunst, Latein, Geschichte, Erdkunde und Politische Wissenschaft.

Montag, 15. Mai 2017

Treffen am Flughafen, Abflug 16:15 Uhr nach Pisa.

In Pisa stiegen wir in den Bus nach Florenz um. Es war dort ganz schön warm…

Am Abend kamen wir endlich in unserer Unterkunft „Ostello Tasso“ an, wo es je ein Zimmer für die Mädchen und Jungen gab. Bevor wir schlafen gingen, bestellten wir uns noch eine Pizza. Nach diesem anstrengenden Tag fielen wir müde ins Bett.

Dienstag, 16. Mai

Unser Ostello lag „oltrarno“, das heißt, auf der anderen Seite des Arno. Gut! Denn hier war es ruhig und nicht so voll wie im Zentrum.

Wir frühstückten morgens im Garten. Welche Kräuter wucherten denn da um den Baum? Rosmarin? Salbei?

Nach einem Spaziergang zum Giardino di Boboli machten wir es uns dort gemütlich, picknickten und zeichneten ein selbst gewähltes Motiv. Später entdeckten wir eine Eisdiele und nutzten die Gelegenheit, um ein Eis zu kaufen. Für die professoresse (Lehrerinnen): Umsonst!

Dann ging es mit dem Eis in der Hand über die Ponte Vecchio nach Santa Croce, wo die sterblichen Reste von zum Beispiel Michelangelo, Macchiavelli und Galileo.

Nach Hause gingen wir getrennt; manche fanden dabei noch tolle Masken.

Abends saßen wir noch gemeinsam im Garten des Ostello und spielten „Wer bin ich?“. Wenn nur die Mücken nicht wären…

Mittwoch, 17. Mai

Da wir um 9:30 Uhr bei der Accademia sein mussten, frühstückten wir unter Zeitdruck: Saft oder Kaffee und ein Brioche (Croissant mit klebrigem Guss). Schnell wieder auf die andere Seite des Arno laufen!

Die Warteschlangen für den Einlass in die Accademia waren unglaublich lang, weshalb wir uns über unsere Reservierungen freuten. In der Ausstellung konnten wir die „Gefangenen“ und den „David“ von Michelangelo mit ihren Unmengen an Details und ihrer schieren Größe bewundern. Wie kann man nur so etwas Beeindruckendes aus Marmor schaffen? Wir zeichneten Details in unsere Skizzenbücher.

Unsere nächste Station, die Santa Maria Novella, hatte mit ihren Bildern, die man sonst nur aus Schulbüchern kennt, viel zu bieten. Zum Beispiel Massaccio.

Die vielen architektonischen Meisterwerke waren sehr beeindruckend, auch wenn der Weg dorthin sehr anstrengend war. Die Anstrengung hat sich allemal gelohnt! Abends kochte J. für alle ein köstliches Abendessen.

Donnerstag, 18. Mai

Ausflug mit einem Nobelbus: Wir wurden vom Ostello abgeholt und dann ging es erst nach Vinci in das Geburtshaus von Leonardo mit unglaublich schöner Aussicht von dort. Aber auch im Museum gab es viel zu bestaunen: Zahlreiche Modelle, die Leonardos Erfindungen zeigen. Eine gute Führung konnte das Rätsel so mancher Mechanik klären.

Anschließend fuhr uns der Bus durch die schöne toskanische Landschaft nach San Gimignano. Eine Frau aus Deutschland, die schon lange in der Toskana lebt, führte uns durch die Stadt mit ihren Geschlechtertürmen und zum Schluss zu einer preisgekrönten Eisdiele. Köstlich!

Weiter ging es nach Siena mit der schönen Piazza del Campo, einem muschelförmigen Platz. Wir liefen durch viele Sträßchen und Gassen und lernten die Zeichen der verschiedenen Contrade kennen, die im Palio, dem Pferderennen, jährlich gegeneinander antreten. Beeindruckend war auch der Dom mit seinem mehrfarbigen Marmor.

Mit vielen schönen Eindrücken nahmen wir später wieder im Bus Platz und freuten uns auf einen ruhigen Abend .

Freitag, 19. Mai

Leider Abreise! Also früh aufstehen, Koffer packen: Mit dem Bus zum Bahnhof und mit dem Zug dann nach Pisa. In Pisa konnte wir an der Piazza dei miracoli (nein, kein Nudelturm:-)!) entspannen, die Bauwerke bestaunen und vor allem zeichnen. Der Turm ist wirklich schief!

Natürlich wurde auch noch so manches Souvenir gesucht und gekauft. Zum Abschluss: Panino und natürlich Eis. In San Gimignano war es aber besser…

Später bezog sich der Himmel – Zeit, nach Hause zu fliegen!

Auch im Flugzeug zeichneten manche weiter, andere schlossen die Augen und sahen sicher noch so manches schöne italienische Bild vor Augen.

Eine tolle Reise!