Lange Nacht der Wissenschaften am 14. Juni 2008

Fotos von der langen Nacht der Wissenschaften 2008 Mitarbeiten bei BESSY

(Berliner Elektronenspeicherring für Synchrotronstrahlung)

Auch dieses Jahr wurde interessierten Schülern unserer Schule durch Frau Burmesters engagierte Kooperation mit BESSY die Möglichkeit geboten, in der Langen Nacht der Wissenschaften bei interessanten und lehrreichen Versuchen rund um die Physik und konzentriert auf die im Speicherring verwendete Technik, mitzuarbeiten.

Es handelte sich dabei zum Beispiel um Versuche zum Vakuum (z. B. Vakuumglocke und Magdeburger Halbkugeln), Versuche zur Magnetkraft und zu Magneteigenschaften (z. B. Wirbelstrombremse, Barkhausensprünge, Curietemperatur und Curiependel), Versuche zu den Spektralfarben verschiedener Stoffe und Versuche zur Drehimpulserhaltung.

Neben diesen etwas komplizierteren Versuchen gab es auch die Möglichkeit, im Kinderlabor ein paar physikalische Bastelarbeiten mit den Jüngeren zu machen.

Nachdem wir am vorangegangenen Freitag eine kurze Einführung erhalten hatten, trafen wir uns für die erste Schicht um 16 Uhr im Eingangsbereich, bekamen ein BESSY-T-Shirt, einen Lange-Nacht-der-Wissenschaften-Button, ein paar Essensgutscheine und ein paar Aufmerksamkeiten und wurden zu den Versuchen geführt.

Bessy aus der Luft Anschließend wurden wir kurz in den Versuchsaufbau eingewiesen und konnten, bevor die Gäste um 17 Uhr kamen, noch ein paar Mal den Rundgang machen. Dann ging es richtig los: Um 17:45 Uhr kamen auch die ersten Gäste an den letzten Versuchen im Rundgang an. Von da an war fast durchgängig Hochkonjunktur. Wir kamen aus dem Erklären gar nicht mehr heraus und hatten bei der Versuchsvorführung, wo es zwischendurch - wie sollte es auch anders sein - zum üblichen "Vorführeffekt" kam, viel Spaß.

Auch mit den ursprünglich nur zur ordnungsgemäßen Funktion des eigentlichen Versuches verwendeten Materialien, wie zum Beispiel flüssigen Stickstoff, konnten wir einige interessante "Experimente" durchführen. Natürlich hatten wir auch ab und zu noch die Möglichkeit, kurz die anderen Versuche anzuschauen und uns etwas zu Essen zu holen.

Dann fing um 21 Uhr die zweite Schicht an. Da aber die zweite Schicht aus nur wenigen Schülern bestand, blieben ein paar von uns auch noch etwas länger am entsprechenden Versuch, da es sonst Vorführermangel gegeben hätte.

Interessanter Weise blieb der Besucheransturm über die ganze Zeit einigermaßen konstant, sodass es nicht allzu voll, aber auch nicht leer wurde. Die Besucher waren auch dieses Jahr mit vollem Interesse bei der Sache, haben mit Gefallen an unseren Versuchen teilgenommen und konnten erst mit viel Nachdruck des Wachschutzes um 1:00 Uhr zum Gehen "gezwungen" werden. Zudem hatten sie durch die zahlreichen Informationsplakate auch genügend Material, um ihren Wissensdurst zu stillen.

Wie auch die letzten Jahre, hat eine Band vor dem Gebäude mit passender Musik für Stimmung gesorgt und die Besucher an den Imbisstischen musikalisch beim Essen unterstützt.

Als Fazit kann man sagen, dass es sich hier um eine für Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen interessante und durchaus lehrreiche Exkursion handelte, bei der viele Fragen und Alltagsmysterien geklärt werden konnten und bei der man auch mal in das Innere eines Gebäudes schauen konnte, in das man normalerweise nicht herein kommt. Da kann man sich schon auf das nächste Jahr freuen...

Timo Lehmann (10.4)

 

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